Unser Kindergarten und Hort

Ein Platz für Kinder - Lage der Einrichtung

Unser Kindergarten befindet sich in der Gemeinde Höhenland, im Ortsteil Leuenberg. Dieser liegt landschaftlich sehr schön eingerahmt im Naturschutzgebiet Gamengrund. Wiesen, Wald, Felder und der Lange See sind mit den Kindern gut zu Fuß zu erreichen.

Das Gebäude selbst liegt etwas zurückgesetzt, verkehrsgünstig an der B158, die nach Berlin führt. Etwas versteckt gibt es angrenzend an das Kindergartengelände mit seinem großen Spielplatz einen Parkplatz, der den Kindern, die mit dem Auto gebracht werden, einen gefahrenfreien Ein- und Ausstieg ermöglicht.

 

Die Räumlichkeiten

Die Räume und deren Ausstattungen stimulieren das eigenaktive und kreative Tun der Jungen und Mädchen und unterstützen sie in ihren Entwicklungs- und Bildungsprozessen.

Die 6 Bildungsbereiche (1. Körper, Bewegung und Gesundheit; 2. Sprache, Kommunikation und Schriftkultur; 3. Musik; 4. Darstellen und Gestalten; 5. Mathematik und Naturwissenschaft; 6.Soziales Leben) finden in der Gestaltung und eigenbestimmten Nutzung durch die Kinder ihre Umsetzung.

Unser Kindergartehn erstreckt sich über drei Etagen:

 

Keller Ergeschoss 1. Etage

 Holzwerkstatt              

Mehrzweckraum mit Experimentier- &   

  Schrift- bzw. Sprachbereich

• Hausaufgabenraum mit 

  Leseecke & Platz für Tischspiele

 

Kleinkindbereich

 Mehrzweckraum mit Musik-,

  Bau-, Bücher- & Kuschelecke

 

 2 Sanitärbereiche

 Raum als Rückzugsbereich

 

 Speiseraum/ Kreativ-Attelier

Raum mit Kochecke & Kaufladen

 

 Foyer

 Sanitärbereich

 

 Küche

 

 

2 Eingänge

 

 

Garderoben

 

Das Außengelände

Unser Außengelände verfügt über eine Fläche von 2455 m² und wurde unter Einbeziehung der 4 Elemente angelegt:

Betritt man das Gelände des Kindergartens, kommt man zunächst in den Bereich Feuer. Er ist als zentraler Festplatz konzipiert mit eine Feuerstelle, einer Bühne und gepflasterten Wegen für Tretfahrzeuge.

Durch ein Schlupfloch hinter einer (gemalten) Welle gelangt man in den Bereich

Wasser. Hier gibt es einen Wasseranschluß, eine Wasser-Matsch-Anlage und Platz für ein Schwimmbassin im Sommer – beste Voraussetzungen für das Experimentieren mit Wasser und Sand. Außerdem befindet sich hier eine kleine Kräuterschnecke und ein Feuchtbiotop, das mit Regenwasser versorgt wird.

Verlässt man den Feuerplatz durch das hohe Wind-Tor, das mit wehenden Fahnen die Windrichtung anzeigt, kommt man in den Bereich Luft mit Schaukel und Nestschaukel, einem aufgeschütteten Berg, einem Kletterbaum und dem Aussichtsturm mit Rutsche. Außerdem gibt es mit ein bisschen Glück fliegendes Getier im Insektenhotel zu beobachten.

Den Übergang zum Bereich Erde finden wir über die Wackelbrücke zum großen Sandkasten, dessen Umrandung zum Balancieren animiert. Daneben laden eine Erdgrube mit Weidendach, ein Weidentunnel, große Steine, ein Pavillon und ein Holzhäuschen zum Verweilen ein.

Außerdem gibt es noch einen Komposter mit Plexiglasscheibe, ein Hochbeet sowie ein Blumen- und Wildkräuterhügel.

Das Konzept

Unser Bild vom Kind als Ausgangspunkt für pädagogisches Handeln:

Seit der Gründung des Kindergartens orientieren wir uns an der Reggio-Pädagogik. Dies ist ein Konzept öffentlicher Kleinkinderziehung, das in Reggio/Emilia in Norditalien von Professor Loris Malaguzzi und vielen MitarbeiterInnen entwickelt wurde. Der Leitspruches besagt: „Der Raum ist der dritte Erzieher.“

Die Sichtweise auf Kinder, wie sie dort beschrieben wird, hat uns fasziniert und wir versuchen jeden Tag aufs Neue unseren Kindern mit diesem Blick zu begegnen. Kinder sind im Besitz einer Fähigkeit, die uns Erwachsenen verloren gegangen ist: sie können sich über die Welt und all die Dinge auf ihr noch wundern und darüber staunen. Deshalb bemühen wir uns die kindlichen Wahrnehmungen und Erklärungen in den Mittelpunkt unserer pädagogischen Arbeit zu stellen.

Kinder haben ihre eigenen Möglichkeiten, Welt zu entdecken, zu strukturieren und zu denken. Bei der Bearbeitung von Projekten und Aufgaben soll nicht das Ergebnis im Mittelpunkt stehen, sondern die Entwicklungsschritte, die ein Kind im Laufe des Projektes durchlebt, und die Erfahrungen, die es dabei sammeln konnte.

Als Erzieherinnen sehen wir unsere Aufgabe darin, die Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen Kinder ihre Möglichkeiten gebrauchen und entfalten können und die Umgebung und Angebote darauf auszurichten, die Neugierde der Kinder zu wecken.

 

Unser Verständnis vom Naturkindergarten:

Der Aufenthalt im Freien (Wald und Flur) ermöglicht aus pädagogischer Sicht für die gesamte kindliche Entwicklung förderliche Erfahrungen und Erlebnisse, die in vergleichbarer Form und Vielfalt kaum in unseren künstlichen Funktions- und Bewegungsräumen gemacht werden können. Darum halten wir uns mit den Kindern so oft es möglich ist draußen auf.

Im Freien findet das Kind kein vorgefertigtes Spielzeug und benutzt phantasievoll und kreativ das vorhandene Naturmaterial. Dieses Spiel ohne definierte Spielfunktion fordert die Kinder heraus, miteinander Absprachen über das gemeinsame Spielen und Handeln zu treffen. Kommunikative Fähigkeiten, soziale Kompetenz und die Sprachentwicklung werden gefördert und positiv beeinflußt.